Leistungsdruck: Der Stressfalle entkommen

Stress bis hin zum Burnout-Syndrom macht sich auch an den Universitäten breit. Insbesondere die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge hat in vielen Fächern erhöhten Leistungsdruck zur Folge. Doch was können Sie gegen den Stress tun, wenn Sie die Prüfungen nun einmal absolvieren müssen?

Lernstress im Studium

Bologna und der Druck des Arbeitsmarkts

Der Bologna-Prozess sollte das Universitätswesen eigentlich verbessern: Viele Studiengänge mussten sich bis dahin den Vorwurf gefallen lassen, realitätsfern zu sein und zu viel unnützes Wissen zu vermitteln. Die Reform hatte weitreichende Folgen, die den Alltag an den Hochschulen auch heute noch dominieren. Straffere Lehrpläne und strengere Vorschriften bezüglich der erlaubten Studienzeit sollten die Probleme der alten Studiengänge beseitigen.

Die Umstellung brachte jedoch auch unangenehme Nebeneffekte mit sich – einer davon ist der erhöhte Stress für Studierende, der auch vor den Geisteswissenschaften keinen Halt macht.

Hinzu kommt die angespannte Lage des Arbeitsmarkts. „Fachkräfte werden händeringend gesucht“, heißt es immer wieder; doch diese Aussage trifft selten auch auf SprachwissenschaftlerInnen, LinguistInnen und GermanistInnen zu. Da ihr Berufsweg nicht zwingend vorgezeichnet ist, müssen sie sich spätestens am Ende des Studiums mit der Frage beschäftigen: In welche Richtung soll es in der Praxis gehen? Damit ist für viele Studierende große Unsicherheit verbunden, die sich ebenfalls auf die individuelle Belastung auswirkt.

Stress und seine Folgen

Psychologen unterscheiden beim Stress zwischen Beanspruchung und Belastung. Die Belastung beschreibt die Summe der Faktoren, die von außen und innen auf Sie einwirken. Je mehr Ressourcen Sie besitzen und je widerstandsfähiger („resilienter“) Sie sind, desto besser können Sie diese Einflüsse abpuffern. Daraus resultiert die subjektive Beanspruchung.

Arbeit am LaptopStress wirkt sich nicht nur auf die Psyche aus, sondern auch auf dem gesamten Körper. Beispielsweise steigert das Immunsystem unter Stress zunächst seine Aktivität. Bei Dauerstress sind jedoch Beschwerden wie Muskelschmerzen, Rückenprobleme, Kopfschmerzen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen möglich. Schlafstörungen, die ebenfalls auftreten können, verstärken diese und andere Probleme oft noch weiter.

Psychisch fühlen Sie sich unter erhöhten Stress möglicherweise überfordert, müde und hilflos. Auch der Appetit kann unter Stress leiden. Darüber hinaus begünstigt Stress im Studium die Entstehung oder Rückkehr von psychischen Erkrankungen wie der Depression oder Essstörungen. Zögern Sie in diesem Fall nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Stress bewältigen: Was hilft?

Um Stress zu bekämpfen, müssen Sie ihn zunächst erkennen. Jeder Mensch hat individuelle Signale, die Sie als Warnzeichen deuten können. Wenn Sie sich gut beobachten, lernen Sie mit der Zeit, den Stress schon früh zu enttarnen – so können Sie rechtzeitig dagegen vorgehen.

Auch wenn der Lernstoff Ihnen über den Kopf wächst, sollten Sie sich regelmäßige Lernpausen gönnen. Diese sind sogar für die Lernleistung an sich hilfreich, denn Ihr Gehirn speichert den Lernstoff mit Pausen besser ab als ohne Pausen.

Schalten Sie ab – nicht nur bei einem Kaffee mit der besten Freundin, sondern auch Ihr Handy, den Facebook-Account und andere Medien, die Sie berieseln, ablenken und zusätzlich stressen können. Im Alltag haben viele kleine Maßnahmen großes Potenzial: Etablieren Sie Routinen und halten Sie sich an Ihren Lernplan. Lernen Sie mit Freunden und schaffen Sie einen Ausgleich – Sport ist dazu besonders gut geeignet.

Viele Hochschulen bieten inzwischen spezielle Kurse an, in denen Sie sich effiziente Lernstrategien aneignen können oder praktische Anleitungen zur Stressbewältigung erhalten. Auch bei Ihrer Krankenkasse können Sie sich nach Stress-Management-Kursen erkundigen.

Wie wird man eloquenter?

Jeder kennt folgende Situationen aus dem Leben: Man möchte sich besonders gut darstellen und den eigenen Standpunkt möglichst optimal vertreten. Dazu gehört neben einer guten Rhetorik auch ein gewisses Maß an Eloquenz. Sie sollten sich nicht verunsichern lassen, wenn Ihre Ausdrucksweise wenig eloquent ist. Denn Eloquenz kann man lernen und zwar durch gezieltes Training. Wer oft mit verschiedenen Menschen spricht, erweitert automatisch seinen Wortschatz und gewinnt im Umgang mit Sprache an Sicherheit.

Mädchen am Handy

Kommunikation ist das A und O!

Kommunikation zwischen den Menschen war schon immer wichtig. Man musste sich schon in der Steinzeit irgendwie verständigen. Damals war es noch nicht über die Sprache. Heute ist sie umso wichtiger. Nur wer sich gegenüber anderen klar und deutlich artikulieren kann, gilt als wortgewandt und eloquent. Bei der Eloquenz geht es nicht darum alles im Gespräch wissen zu müssen, sondern eher um die Führung. Zwischendurch Fragen stellen kann eine gute Möglichkeit sein, um bei seinem Gegenüber neue Denkprozesse anzustoßen. Zudem kann dies dem Gespräch oder dem Vortrag, den man gerade hält, eine andere Richtung geben. Nicht ist langweiliger als ein langweiliges Gespräch oder ein Vortrag, bei dem man einschläft. Eloquente Menschen wissen mit gewissen Methoden geschickt dafür zu sorgen, dass eben genau das nicht passiert. Aber wie machen die das?

Zu- und hinhören

Die Basis ist sensibles Zu- und hinhören. Wie kommt das an was ich sage und wie kommt das was andere sagen bei den Menschen an? Wer genau hinhört, kann anhand der Reaktionen von anderen sehen und merken, wie eloquent man ist. Dazu lernen und die eigene Eloquenz damit weiter zu entwickeln ist ein gutes Training auf dem Weg redegewandt zu werden. Doch auch richtig zuhören will gelernt sein. Step-by-step können Sie sich somit weiter orientieren und die Eloquenz optimieren. Auch hier gilt das Motto: es ist noch kein eloquenter Meister vom Himmel gefallen!

Auf ein gutes Gespräch

Gespräch im Restaurant

Ein gutes Gespräch setzt erst einmal gegenseitiges Interesse voraus. Es kann aber auch durchaus mal sein, dass genau das fehlt, aus welchen Gründen auch immer. Das können Sie auch wieder nur herausfinden, wenn sie richtig zuhören und Ihr Gegenüber beobachten. Stellen Sie fehlendes Interesse fest, ist das schon mal eine gute Erkenntnis. Darauf können Sie aufbauen. Sie müssen nun versuchen, das Interesse beim Gegenüber (erneut) zu wecken. Je ausgereifter Ihre Wortgewandtheit, desto höher die Chance auf Interesse. Allerdings darf es auch nicht zu überladen wirken, ansonsten geht das neu gewonnene Interesse auch schnell wieder verloren. Versuchen Sie beim Gegenüber Reize zu setzen. Reize, die zu Impulsen verleiten und die ein Gespräch (wieder) spannend machen können. Beziehen Sie den Gesprächspartner aktiv in das Gespräch ein und lassen Sie ihn „arbeiten“.

Aktiv Eloquenz lernen

Sie werden schnell sehen, dass man Eloquenz lernen kann. Und das man sich ständig verbessert, wenn man regelmäßig übt. Stillstand in der Kommunikation ist der Feind der Eloquenz. Aktiv Eloquenz zu lernen, kann sich also lohnen – und zwar für alle Beteiligten!

Über das Linguistik Studium

Das Linguistik Studium richtet sich an Sprachbegeisterte. Dabei ist Sprache als bedeutendes Element menschlichen Zusammenlebens besonders vielschichtig. Derzeit werden rund 7000 Sprachen weltweit gesprochen. Sie beeinflusst das Leben und ist allgegenwärtig. In der Linguistik werden die diversen Facetten der menschlichen Sprache analysiert. Es werden die Funktionen, Methoden und Strukturen untersucht. Dabei wird auch erforscht, wie sich der Sprechakt entwickelt hat und dies aktuell weiterhin tut.

Spanisch Vokabeln

Struktur und Inhalt des Linguistik Studiums

Das Linguistik Studium gliedert sich in einen Bachelor- und einen Master-Studiengang. Die Regelstudienzeit für den Bachelor beträgt sechs bis acht Semester und für den Master zwei bis vier Semester. Dabei ist der einzelne Studienjahrgang oftmals sehr klein. in der Regel sind weniger als fünfzig Studierende in einem Jahrgang.

Der Bachelor unterteilt sich in drei große Hauptgebiete: Zum einen die Allgemeine Sprachwissenschaft, zum anderen die angewandte Sprachwissenschaft und die historische Linguistik.
Im ersten Teilgebiet der allgemeinen Sprachwissenschaft, wird sich unter anderem mit der Grammatik der Laute (Phonologie, Phonetik), als auch der Wörter und Sätze (Syntax, Morphologie) und des komplexen Sprachgebildes beschäftigt. Auch die Grundlagen des Wortschatzes (Lexi) werden vermittelt. Des weiteren wird die Bedeutung und der Gebrauch sprachlicher Formen (Pragmatik, Semantik) gelehrt.

Universität BibliothekDie angewandten Sprachwissenschaften beschäftigen sich unter anderem mit der Sprache der Umwelt und der klinischen Linguistik. Hierbei wird die mentale Repräsentation von Lexikon, Grammatik, Spracherwerb und sprachlichen Störungen untersucht.
Die historische Linguistik umfasst den Sprachwandel, den Sprachkontakt und die Typologie. Typologie meint dabei die sprachliche Verschiedenheit und Einheit. Es werden dabei vor allem Texte analysiert.

Der Masterstudiengang knüpft an verschiedene Fachbereiche an. Dies können z.B. die Computerlinguistik, aber auch die kognitive Linguistik oder Sprachtechnologie sein. Dies hängt vom jeweiligen Masterstudiengang der einzelnen Hochschule ab.

Die Linguistik bezeichnet zudem ihre Eigenschaft als interdisziplinäres Fach mit unterschiedlichen Teilgebieten, die an andere Wissenschaften angrenzen.

Voraussetzungen

Für das Studium der Linguistik wird eine allgemeine Hochschulreife benötigt. An manchen Universitäten besteht ein Numerus Clausus von 1,9 – 2,7. Zudem muss mindestens eine Fremdsprache nachgewiesen werden. Einige Universitäten verlangen darüber hinaus das Latinum oder Graecum.
Zudem sollte eine Passion für Sprachen und ein fundiertes Grammatikverständnis vorliegen. Auch ein Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten und vor allem abstraktem Denken sollte gegeben sein. Gute Schulnoten in Deutsch und einer Fremdsprache sind daher Indizien.

Universitäten

Beliebte Hochschulen für Linguistik sind die der Städte Bielefeld, Köln, Düsseldorf, Bochum und Stuttgart.

Universität Stuttgart

Universität Stuttgart

Perspektiven

Mit einem abgeschlossenem Studium der Linguistik sind verschiedene berufliche Perspektiven möglich. Diese sind oftmals in der Wirtschaft zu finden. Zum einen kann als Computer-Linguist in einer Software Firma gearbeitet werden. Aber auch im Medien- und Telekommunikationsbereich sind Linguisten zu finden. Mit einer Zusatzausbildung kann zudem als Dolmetscher gearbeitet werden. Auch kreative Berufe in der Werbung sind möglich. Beliebte Tätigkeitsfelder sind darüber hinaus in den Archiven, Bibliotheken und als Lektor im Verlagswesen. Möglich ist aber auch ein pädagogischer Einschlag und eine Perspektive im Forschungsbereich der Universität, oder in Klinken und Rehabilitationszentren als forensischer oder klinischer Linguist.
Das Einstiegsgehalt liegt bei 1600 EUR brutto. Nach einigen Jahren kann dieses auf 4000 EUR brutto ansteigen.

Der Internationale Türkische Germanistik-Kongress

Vom 11. bis zum 14. Mai fand im türkischen Antalya der dreizehnte Türkische Internationale Germanistik Kongress statt, der von der „Abteilung für deutsche Sprache und Literatur“ der Akdeniz Universität organisiert wurde. Die Veranstaltung wurde zum 80-jährigen Bestehen der Germanistik in der Türkei veranstaltet und die Kongresssprachen waren sowohl Türkisch als auch Deutsch.

Der Internationale Türkische Germanistik-Kongress

Die Zukunft der Germanistik weltweit

Idee des Kongresses war es, die Perspektiven der Germanistik in der Türkei weltweit zu diskutieren, wobei ein Rückblick auf 80 Jahre Germanistik in der Türkei als Ausgangspunkt dienen sollte, um einen Blick auf die zukünftige Entwicklung der Sprache zu werfen.
Während des Kongresses wurden verschiedene Themenkreise erläutert. Dazu gehörten „Sprache“, „Literaturwissenschaft“, „Kultur“, „Übersetzen“ „Sprachvermittlung und Spracherwerb“ sowie „Medien“. Weiterhin fand im Rahmen des Kongresses ein Austausch zum Thema „Berufsperspektiven der türkischen Germanistik heute“ statt.
In allen Fachbereichen verzeichnete sich eine rege Teilnahme von Germanisten aus der Türkei sowie aus Deutschland. Viele der Vorträge verliefen parallel und waren auf eine Dauer von 30 Minuten begrenzt, wobei die letzten zehn Minuten der Diskussion vorbehalten waren.

Der Internationale Türkische Germanistik-Kongress in AntalyaDer Kongress begann offiziell am Mittwoch, dem 11. Mai, pünktlich um 16:00 Uhr mit einleitenden Worten von Pof. Dr. Mustafa Kinsiz, dem Abteilungsleiter für deutsche Sprache und Literatur an der Universität von Akdeniz. In den folgenden drei Tagen fanden in drei Räumen, die für die Veranstaltung in der Universität zur Verfügung standen, eine Reihe von unterschiedlichen Vorträgen statt, die von einem umfangreichen Publikum Interessierter besucht wurden.
Zu den Höhepunkten des Kongresses gehörte auch eine Poster-Ausstellung, die ab Donnerstag, dem 12. Mai, im Konferenzraum zu sehen war. Die insgesamt drei Poster waren unterschiedlichen Themen gewidmet. Das erste Poster thematisierte die Selbsteinschätzung mit dem europäischen Profilraster bezüglich der professionellen Kompetenzentwicklung der Sprachlehrenden in der Türkei. Das zweite Poster hatte eine Analyse von Sprachdaten der Jugend aus multi- sowie monoethnischen Wohngebieten in Berlin zum Thema. Im dritten Poster war schließlich die Evolution literarischer Konzepte seit dem 20. Jahrhundert zu sehen.

Der Kongress wurde am Freitagabend mit einem Gala-Dinner beschlossen. Am Samstagmorgen fanden sich Interessierte noch zu einem „Round-Table-Gespräch“ ein, bei dem die Berufsaussichten für Germanisten in der Türkei beleuchtet wurden.

Ein voller Erfolg

Der Kongress fand sowohl bei den Teilnehmern als auch bei der deutschen und türkischen Presse viel Zustimmung. Das Ereignis wurde als fruchtbarer Meinungsaustausch anerkannt, der dazu beitrug, die Germanistik in der Türkei zu fördern und neue Perspektiven für die Zukunft zu schaffen. Nicht zuletzt hatten die Teilnehmer bei verschiedenen Ausflügen im Rahmenprogramm des Kongresses die Möglichkeit, persönliche Kontakte zu schließen und gleichzeitig die Schönheit der türkischen Region um Antalya zu genießen.

Aktuelle Literatur Neuerscheinungen

Neuerscheinungen in der Literatur

Wenn die Tage immer kürzer und die Nächte immer länger werden, bietet sich ein gutes Buch und dazu eine Tasse Tee geradezu an. Im Folgenden erhalten Sie einige Empfehlungen bzw. Anregungen für guten Lesestoff. Alle hier aufgeführten Bücher wurden erst kürzlich vorgestellt oder Ihre Veröffentlichung steht kurz bevor. Sie sind somit teilweise noch echte „Geheimtipps“.

Stephen Hawking – Eine wunderbare Zeit zu leben

Literatur Neuerscheinung: Stephen Hawking - Eine wunderbare Zeit zu lebenStephen Hawking als einer der wohl bekanntesten theoretischen Physiker unserer Zeit hat über seine Lebenszeit eine Vielzahl an wissenschaftlichen Texten und Theorien hervorgebracht. Er stellte Theorien auf und regte den Geist vieler Menschen an. Durch seine Nervenerkrankung ALS ist seine Lebensführung stark eingeschränkt. Womöglich hat ihm diese Erkrankung auch als trauriges aber dennoch unverkennbares Merkmal zu weltweiter Bekanntheit verholfen. Dieses am 16. Dezember erscheinende Buch, wurde anlässlich seines 75. Geburtstages verfasst und beinhaltet bei weitem nicht nur Schriften über wissenschaftlichen Konsens. Es wird ebenso das Leben mit seiner Erkrankung sowie seine Weise, das Leben zu meistern, geschildert. Durch die Einbindung von wissenschaftlichen Thesen ist das Buch selbstverständlich auch für Wissenschaftsinteressierte geeignet. So werden einerseits die grundlegenden Fragen der Menschheit „woher kommen wir?“, „wer sind wir?“ und „wohin gehen wir?“ behandelt, aber dennoch nicht zu tief auf ansonsten unverständliche Physik Materie eingegangen.

Fazit: Eine klare Kaufempfehlung für alle, die sich für das Forschungsgebiet Hawkings und das Leben mit seiner Krankheit interessieren.

Insomnia

Im neuen Thriller von Bestseller Autorin Jilliane Hoffman, werden die Bewohner Süd-Floridas durch einen scheinbar grausamen Serienkiller der seine Opfer zu Tode quält in Atem gehalten. Nachdem ein junges Mädchen spurlos verschwindet und erst nach wenigen Tagen wieder auftaucht, erzählt Sie, dass Sie von dem mysteriösen Serienkiller gefangen gehalten wurde. Glücklicherweise hätte sie entkommen können. Sie verstrickt sich bei den Aussagen jedoch in Widersprüche und als plötzlich ein weiteres Mädchen verschwindet gerät Sie ins Fadenkreuz der Ermittler und muss feststellen, welch katastrophale Folgen ihre Aussage hatte.

Fazit: Ein Spannungsgeladener Krimi vollgepackt mit Thriller Spannung und einem „Jack the Ripper“ Beigeschmack.

Schloss aus Glas

Literatur Neuerscheinung: Jeanette Walls - Schloss aus GlasMit dem Roman „Schloss aus Glas“ schafft Autorin Jeannette Walls eine düstere aber an vielen Stelle trotzdem heitere, wenn nicht sogar lustige, Atmosphäre. Die Handlung erzählt über ein kleiner Mädchen und ihre Kindheitsgeschichte. Sie wächst bei ihren kreativen Eltern scheinbar gut behütet auf. Ihr Vater, welcher oft mit ihr in die Sterne sieht und ihr die Physik der Welt erklärt, scheint der perfekte Spielgefährte. Ihre Mutter jedoch, eine krankhaft egomanische Person, macht der kleinen Jeannette zu schaffen. Ihr Leben wird als anfänglich glücklich und erfüllt beschrieben und die Charakterzüge ihrer Mutter scheinen Jeannette nicht allzu viel auszumachen. Mit den Jahren wird Jeannette auch immer größer und muss feststellen, dass sich die familiären Verhältnisse zunehmend verschlechtern und das „Schloss aus Glas“ welches ihr Vater versprach mit ihr zu bauen, scheint plötzlich genauso gebrechlich wie das Lügengebäude welches ihre Eltern über die Jahre hinweg strickten.

Fazit: Ein durchweg gut geschriebenes Buch mit einem äußerst interessanten Konzept von einer klassischen Familienkrise.

Mit diesen drei Buchempfehlungen kann der Winter nur noch gut ausfallen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Germanistik: Berufsaussichten

Das Studium der Germanistik ist nach wie vor ein äußerst beliebtes und klassisches Studienfach Das liegt auch an der facettenreichen Berufsmöglichkeit nach erfolgreichem Bachelor oder Master Abschluss. In derzeit 47 deutschen Universitäten studieren angehende Germanisten in 2 bis 12 Semestern die drei Hauptbereiche Literaturwissenschaft, Mediävistik (ältere Literaturwissenschaft) und germanistische Linguistik (Sprachwissenschaft). Das geisteswissenschaftliche Fach ist aufgrund seiner Vielseitigkeit bei Abiturienten äußerst beliebt. Nach dem erfolgreichen Abschluss stehen dem Germanisten facettenreiche Berufsmöglichkeiten offen.

Welche Berufe kann man nach dem Germanistik Studium ergreifen?

Das vielseitige Studium der Germanistik ist nicht nur der Startpunkt für die Karriere als Lehrer. Zwar streben viele Germanistikstudenten eine berufliche Laufbahn im Lehramt an, jedoch stehen dem Alumni auch viele andere Jobs offen. Die Germanistik Berufsmöglichkeiten sind so vielseitig wie das Studium selbst.

Lehrer im In- und Ausland

Der klassische Lehrerjob ist für viele Studenten heute nicht mehr erstrebenswert, jedoch heißt das nicht unbedingt, sich von Jugendlichen die klassische Literatur rezensieren zu lassen. Viele Gemeinden und Volkshochschulen suchen Lehrer für Deutsch als Fremdsprache. Wer also neben der Germanistik auch eine Fremdsprache studiert, dem stehen gute Berufschancen auf dem Markt offen. Als Lehrer für Deutsch als Fremdsprache haben Studierte ebenfalls gute Chancen im Ausland.

Journalist nach Germanistik Studium

Journalist oder Autor

Wer die deutsche Sprache von Grund auf erlernt hat, der kann auch mit ihr umgehen. Worte sind das Werkzeug von Autoren und Journalisten, somit stehen die Chancen nach dem Studium als Schreiberling zu arbeiten nicht schlecht. Als freier Journalist hat man die Möglichkeit selbstständig für Zeitschriften oder Magazine zu arbeiten. Allerdings reicht das Studium nicht nur um als Journalist oder gar Autor erfolgreich zu sein. Kreativität und die zündende Idee sind in den kreativen Berufen unbedingt vonnöten.

Germanistik Berufsmöglichkeiten im Verlagswesen

Auch als Verleger oder Lektor sowie für Marketing und Pressearbeit suchen Verlage studierte Germanisten. Immerhin soll man seine Branche optimal repräsentieren können. Wer in einem Verlag arbeiten möchte, sollte schon früh den ersten Fuß in dieses hart umkämpfte Business setzen. Praktika in Verlagen können erste Beziehungen knüpfen und vielleicht somit die Chancen auf eine Anstellung in einem Verlag erhöhen.
Als Einstieg eignet sich auch ein Nebenjob im Buchhandel. Hier können sich ebenfalls Möglichkeiten ergeben, mit Verlegern oder Autoren erste Kontakte zu knüpfen.

Verlagswesen hinterm Schreibtisch

Hinterm Schreibtisch

Wem an der Arbeit mit Menschen nicht so viel liegt, der findet seine Berufung in Bibliotheken oder in der Verwaltung.
Als Dokumentar sammelt man Informationen und Ergebnisse und hält sie für die Zukunft bereit. Sie archivieren und dokumentieren wichtige Erkenntnisse und fassen diese für eine schnellere Übersicht zusammen.
Als Bibliothekar verwaltet man die Bestände einer Bibliothek. Der Bibliothekar erfasst dabei nicht nur sämtliche vorhandene Titel, sondern organisiert auch Lesungen und plant Projekte zur Leseförderung.

Vielseitig und facettenreich sind Germanistik Berufsmöglichkeiten

Mit dem Studium der Germanistik erhält man einen Überblick über die deutsche Sprache und kann diese nach dem Abschluss auf vielfältige Weise nutzen. Die Wahl des zweiten Hauptfaches kann oft schon über die berufliche Laufbahn entscheiden. Wer noch keine genaue Vorstellung hat, wie er sein Germanistikstudium im Berufsleben nutzen will, der kann sich durch verschiedene Praktika einen Überblick über die Möglichkeiten verschaffen. Somit kann man auch erste Kontakte zur Branche herstellen.

Kongress-Historie: Die Kongresse von 2000 bis 2010

Die IVG: Über die Kongresse von 2000 bis 2010

Der Internationalen Vereinigung für Germanische Sprach- und Literaturwissenschaft, die 1951 in Florenz gegründet wurde, gehören Wissenschaftler an, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Germanistik zu fördern.
Unter dem Begriff Germanistik sind folgende Sprachen zusammengefasst:

  • Deutsch
  • Niederländisch
  • Friesisch
  • Afrikaans
  • Die skandinavischen Sprachen
  • Jiddisch

Alle fünf Jahre findet ein Kongress in wechselnden Nationen statt.

Der Kongress 2000: „Zeitenwende – Die Germanistik auf dem Weg vom 20. in 21. Jahrhundert“

IVG Kongress 2000 in WienDer X. Kongress des IVG in Wien, der vom 10. bis 16. September 2000 unter Leitung von Peter Wiesinger statt fand, war von einer politischen Kontroverse überschattet. Schuld daran war die FPÖ, die mit Jörg Haider an der Regierung im österreichischen Parlament beteiligt war. Auf Grund dieser Tatsache sagte die jiddische Sektion komplett ihre Teilnahme an dem Kongress ab. Trotz dieser Querelen nahmen etwa 1000 Germanisten und Germanistinnen aus aller Welt an diesem Kongress teil.
Unter dem angegebenen Motto standen neben traditionellen und fortschrittlichen Themen auch Programmatisches und Grundsätzliches zur Debatte. Die Kongressteilnehmer hatten über 600 Vorträge in 26 Sektionen dazu noch 3 Diskussionsrunden zur Auswahl.
In einer abschließenden von der Vollversammlung verabschiedeten Resolution an die Europäische Union wurde angeregt, der deutsche Sprache als Amtssprache innerhalb der EU mehr Gewichtigkeit zu verleihen.

Der Kongress 2005: „Germanistik im Konflikt der Kulturen“

Präsident des XI. Kongresses des IVG, der vom 28. August bis 03. September in Paris statt fand, war Jean-Marie Valentin. Etwa 800 Vorträge standen den über 700 Mitgliedern aus mehr als 50 Ländern zur Auswahl bereit. Mehrheitlich kamen die Wechselbeziehungen der Kulturen, insbesondere die Differenzen im deutsch-jüdischen Dialog, zur Sprache.
Ein weiteres Augenmerk lag auf der Tatsache, dass in den westlichen Staaten allgemein das Interesse an Germanistik stagniert. Es kamen deshalb Überlegungen auf, ob der Schwerpunkt der Germanistik zukünftig im Osten Europas anzusiedeln sei.
Diese Überlegungen wurden noch dadurch bestärkt, das für die Zeit von 2005 bis 2010 die Präsidentschaft des IVG an den Warschauer Germanistik-Wissenschaftler Franziszek Gruscza überging.

Der Kongress 2010: „Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit“

IVG Kongress 2010 Universität Warschau

Unter Leitung des Führungsstabs des Warschauer Gelehrten Franciszek Gruscza fand vom 29. Juli bis 07. August der XII. Kongress des IVG in den Räumlichkeiten der Universität Warschau statt. Unter dem weitgespannten Motto wurde die quantitative als auch qualitative Dimension der Germanistik betont.
Der Präsidenten Franziszek Gruscza hatte in diesem Jahr eine große Herausforderung zu bewältigen, denn zu diesem weltweit beachteten Kongress reiste die bis dahin größte Zahl von Mitgliedern, etwa 2000, an. So ist es auch nicht verwunderlich, dass auch die Zahl von über 1200 Vorträgen auf 60 Sektionen verteilt einen Rekord darstellte. Die meist genannten Wörter in diesen Vorträgen waren Heimat, Erinnerung, Interkulturalität und Migration. Dies verdeutlicht das Bestreben der Germanistik international noch grenzoffener zu werden.
Ein multimediales Rahmenprogramm, in dem unter anderem der Grimm-Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes verliehen wurde, vervollständigten den Kongress.

Der XIII. Kongress fand 2015 in Schanghai/China statt und für 2020 ist der XIV. Kongress in Palermo/Italien in Planung.

Germanistik – mehr als nur eine Sprache…

Begriffsdefinition

Unter Germanistik versteht man allgemeingültig eine akademische Disziplin. Diese gehört zu den sogenannten Geisteswissenschaften. Es geht dabei um das Erforschen, Dokumentieren und Vermitteln der deutschen Sprache und Literatur. Die historischen und gegenwärtigen Formen der Erscheinung werden dabei beachtet. Weiterhin erforscht sie die Sprache der Germanen mit den dazugehörigen Kulturen und Literaturen.

Die moderne Germanistik beinhaltet drei Fächer. Das sind die Germanistische Linguistik, die Neuere deutsche Literatur sowie die Germanistische Mediävistik.

Bücher studieren

Germanistische Sprachwissenschaft

Diese wird auch als Germanistische Linguistik bezeichnet. Sie führt die Untersuchung der deutschen Sprache durch. Dabei konzentriert sie sich sowohl auf die Historik als auch auf die Beziehungen der Funktionen von einzelnen Systemen der Sprache. Sie beinhaltet alle Stufen der Sprachen der Deutschen. Sie beginnt beim alten Hochdeutschen von 8. bis zum 11. Jahrhundert. Daraufhin folgt das Mittel- und Frühneuhochdeutsche (11. – 14. Jhd. und 14. – 17. Jhd.). Schlussendlich folgt dann das Neuhochdeutsche, welches ab dem 17. Jahrhundert beginnt.

Außerdem analysiert die Germanistische Linguistik die deutsche Sprache. Beachtet dabei allerdings unterschiedliche Aspekte und Formen der Erscheinung.

Germanistische Literaturwissenschaft

Diese gliedert sich in zwei verschiedene Abteilungen. Das ist die sogenannte „Alte Abteilung“ und die „Neue Abteilung“. Erstere befasst sich mit der Literatur in deutscher Sprache. Der Beginn ist das Frühmittelalter bis hin zur Neuzeit. Sie wird heutzutage als Mediävistik bezeichnet. Die „Neue Abteilung“ beschäftigt sich mit der „Neuren deutschen Literatur“. Diese beginnt ab dem 16. Jahrhundert.

Die Literaturwissenschaft führt Untersuchungen zum Thema Gattung, Form, Stoff und Motiv durch. Dazu zählt auch Autor und Epoche.

Das Studium der Germanistik

Beim Studiengang Germanistik befassen sich die Studenten mit der deutschen Sprache. Dabei behandeln sie die Inhalte von der Vergangenheit bis in Gegenwart mit wissenschaftlichen Methoden.

Beschreibung und Inhalte des Studiums

Das Studium beginnt mit einer Einführung in die drei Schwerpunkte der Germanistik. Das sind erstens die Neuere deutsche Literatur, zweitens die Ältere deutsche Literatur und drittens die Linguistik.

Vor dem Antritt des Studiengangs entscheidet man sich, ob man mit einem Staatsexamen oder einem Bachelor abschließen möchte. Aber egal für welchen Weg man sich entscheidet, man wird viel lesen. Das Gelesene sind meist Gedichte, Romane und Erzählungen. In Seminaren und Kursen finden dann Analysen und Besprechungen statt.

Bücher lesen

In den Anfangssemestern wird den Studenten die Vorgehensweise erläutert. Sie erlernen Methoden und Begriffe. Mit denen führen sie wissenschaftliche Untersuchungen der Texte und Sprache durch. Im weiteren Verlauf kann man dann eine Spezialisierung vornehmen. Das heißt man wählt ein Schwerpunktfach aus.

Während des Studiums sollte man berufliche Praxis sammeln. Das kann man am besten in einem Praktikum. An den meisten Universitäten ist auch ein Pflichtpraktikum vorgeschrieben.

Vorkenntnisse – das sollte man mitbringen

Ein gewisses Interesse für die deutsche Sprache sollte man in jedem Fall mitbringen. Man sollte ebenfalls bereit sein, mit der Literatur zu arbeiten. Die wissenschaftliche und gewissenhafte Arbeit steht bei diesem Studium im Vordergrund, dessen sollte man sich bewusst sein. Eine gewisse Offenheit gegenüber Schriften mit hohem Anspruch und Trockenheit sollte man aufweisen können. Ansonsten wird man an dem Studium keinen Spaß haben.

Berufliche Chancen

Der Germanistik-Absolvent ist ein Allrounder. Er ist vielseitig einsetzbar und kann in folgenden Bereichen untergebracht werden – in Branchen in denen viel kommuniziert wird, in der Informationsbeschaffung, in der Sprachforschung und im Journalismus. Wenn man den Abschluss des Staatsexamens wählt, kann man als Lehrer tätig werden.

Über die IVG

Innovative Forschungsarbeit im Bereich der Sprach- und Literaturwissenschaften auf internationaler Ebene

Die IVG ist eine Vereinigung für Zusammenarbeit im Bereich der Germanistik. Sie arbeitet auf internationaler Ebene und an ihr partizipieren Einrichtungen der Bereiche Literatur- und Sprachwissenschaft aus dutzenden Ländern. Bis zum letzten Kongress der Vereinigung, welcher in Shanghai im Jahr 2015 stattgefunden hat, waren es 69 verschiedene.

Sprachlich umfasst der Begriff Germanistik die Afrikaans, Niederländisch, Friesisch, Deutsch und Jiddisch. Dies bestimmt auch zum großen Teil die geografische Ausbreitung der IVG.

Gründung, Sitz und Kongresse

Die IVG wurde in Florenz gegründet. Das geschah im Jahre 1951 und seitdem trägt die Organisation große Kongresse aus. Sie finden alle fünf Jahre statt. Diese Kongresse sowie die Forschungsarbeit, die im Vorfeld jeden Kongresses und daraufhin folgen, dienen dem konstruktivem internationalen Austausch in vielen Bereichen.

Der letzte Kongress fand 2015 in Shanghai statt, der Kongress davor in Warschau im Jahr 2010. 2020 folgt der Kongress in Palermo, Italien.

Netzwerke von Personen und Einrichtungen innerhalb der IVG

Die Förderung von internationalem Austausch und der Freundschaft zwischen verschiedenen Kulturen erreicht die IVG durch das Kreieren, Pflegen und Ausbreiten von Netzwerken. Sie schließen einzelne Personen wie auch Organisationen in den entsprechenden Fachbereichen mit ein.

Aus den Netzwerken erfolgen unterschiedliche, konkrete Unternehmungen. Zum Beispiel wird das Erlernen germanischer Sprachen und Literatur an verschiedenen Universitäten auf der ganzen Welt gefördert.

Ein innovatives Verständnis von Sprach- und Literaturwissenschaften

In erster Linie fungiert die IVG als eine Forschungsinstitution. Sie umfasst auf der einen Seite die Sprachwissenschaften und der andere Schwerpunkt ist Literatur. Beide Fachrichtungen werden jedoch in einem sehr breitem Kontext betrachtet. Sie werden verstanden als Widerspiegelung von vielen anderen wichtigen Themen mit globaler kultureller Bedeutung.

Der Austausch im Bereich der Sprachwissenschaft ist also auch als ein Austausch in vielen Bereichen anzusehen.

Es wird Erfahrung im Sinne der Ausbreitung von Innovationen zwischen den verschiedenen Ländern ausgetauscht.

Die Teilnahme der so genannten Entwicklungsländern an der IVG ist von entscheidender Bedeutung. Zhu Jianhua, ein berühmter chinesischer Germanist, betonte bei der Eröffnungsrede des letzten Kongresses folgendes: „Die Durchführung des Kongresses in Shanghai sowie die Arbeit der IVG dort, vor Ort, sind als Anerkennung der Politik, der Reformen und Offenheit zum Rest der Welt von China zu betrachten“.

Forschung Bücherregal

Neben Jianhua hielten mehrere, breit anerkannte Germanisten aus Deutschland und China, innerhalb des Kongresses jeweils einen Vortrag.

Die Integration der so genannten Entwicklungs- und Schwellenländern stellt den eigentlichen Beitrag der IVG zur nachhaltigen Weltentwicklung im Sinne des Friedens dar.

Die IVG zeigt weiterhin während ihrer letzten Kongresse, dass sie innerhalb der Kulturwissenschaften eine immer wichtigere Rolle spielen will. Das schafft die Vereinigung dadurch, dass sie fachliche Brücken zu anderen wissenschaftlichen Bereichen schlägt.

Ein Beispiel dafür ist das Einschließen der Sektion Kulinaristik im Ablauf des letzten Kongresses.

Unterstützung und Anerkennung durch andere Organisationen

Auf dem letzten Forum wurde auch die Unterstützung deutlich, welche die IVG auf offiziellem Niveau bekommt. Innerhalb der Eröffnungszeremonie sprachen die Repräsentanten von vielen anderen politischen und kulturellen Einrichtungen. Das waren unter anderem Redner der Alexander von Humboldt-Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, und des Goethe-Instituts.

Weitere offizielle Teilnehmer waren der Botschafter von China in Deutschland, der stellvertretende Generalkonsul von Deutschland in Shanghai, sowie die Generalkonsule von Deutschland, Österreich und Luxemburg in Shanghai.