Gesundheit kann Produktivität steigern

In unserer Gesellschaft nimmt der arbeitsbedingte Stress stetig zu. Burnouts sind damit nicht selten und schon beinahe eine traurige Normalität in so mancher Branche. Das bestätigt auch eine Studie aus der hervorgeht, dass nur 15 Prozent aller Arbeitnehmer auf Vollzeit wirklich euphorisch und engagiert arbeiten. Das führt bei Unternehmen nicht selten zu Problemen. Die direkte Folge ist eine niedrige Produktivität und deutliche Einbußen hinsichtlich potenzieller Innovationen.

Das Jahr 2018 war für Unternehmen keineswegs einfach. Es gab einen sehr intensiven Kampf um Talente, eine Zusammensetzung der Belegschaft, worin Jüngere und Ältere zusammenarbeiten müssen und einen sehr dynamischen Arbeitsmarkt. Es ist nicht mehr so wie in den 1990ern, als Angestellte über Jahrzehnte hinweg in einem Betrieb geblieben sind. Das Arbeitsleben hat sich grundlegend gewandelt.

Der Arbeitsplatz ist in Verbindung mit dem richtigen Design und Serviceansatz sogar ein Mittel geworden, um die richtigen Mitarbeiter überhaupt erst zu gewinnen. Hierbei spielt auch die Betreuung am Arbeitsplatz eine Rolle und Zusatzleistungen für jeden Mitarbeiter.

Neuer Fokus: Die Gesundheit der Mitarbeiter

Es gibt einen sehr interessanten Wandel auf dem Arbeitsmarkt. Im Rahmen einer Umfrage von ISS und CoreNet Global aus dem Jahr 2017, gab es auf die Frage, wie Unternehmen den neuen Herausforderungen  Herr werden, die klare Antwort: Entscheidend ist ein Fokus auf das Wohlbefinden und auf die Gesundheit aller Mitarbeiter.

Der Umfrage nach, glauben etwa 33 Prozent der Befragten, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz durchaus einen direkten und positiven Einfluss auf die Attraktivität des Arbeitsplatzes hat. Weitere 24 Prozent glauben, dass eine gesundheitliche Förderung und Wohlbefinden am Arbeitsplatz dazu beiträgt, dass die Rentabilität durch eine gesteigerte Produktivität zunimmt.

Unternehmen legen immer mehr Wert darauf, die Auswirkungen ihrer Initiativen auf die Gesundheit der Mitarbeiter abzuschätzen beziehungsweise zu messen. Etwa 54 Prozent der Befragten nutzen ein KPI (Key Performance Indicator), um zu erfahren, inwiefern diese Programme etwas zum Unternehmensergebnis beitragen.

51,3 Prozent verwenden die „Verbesserung des Mitarbeiterengagements“ als einen Parameter, während aber 44,7 Prozent die Auswirkungen hinsichtlich der Erhöhung von Mitarbeiterbindung messen.

Ausblick auf das Jahr 2025

Eine Nachrüstung Ihrer Räumlichkeiten bringt ab der 1. Sekunde bereits einen Gewinn. Der Fokus auf die Gesundheit der Mitarbeiter jedoch sollte als langfristiges Projekt angesehen werden. Insbesondere in Hinblick auf die Gesundheit und auf das Wohlbefinden ist für das Jahr 2025 zu erwarten, dass Mitarbeiter eine angenehmere Beleuchtung erhalten, worüber auch natürliches Licht einfließt.

Ebenfalls wird bis zum Jahr 2025 auf ein biophiles Design wertgelegt. Das bedeutet, dass Pflanzen zur natürlichen Filterung der Luft hinzugezogen werden. Ebenfalls soll ein personalisiertes Gesundheitsangebot bereitstehen inklusive Wellness-Möglichkeiten (z.B. in Form eines Gutscheins) oder Stress-Überwachungsarmbänder.

Schon Kleinigkeiten können viel auslösen

Auf Refluxgate wird über den stillen Reflux berichtet. Der klassische Reflux macht sich beispielsweise durch Sodbrennen bemerkbar. Ein stiller Reflux ist an sich kaum zu erkennen. Betroffen sind dabei, nämlich auch die Atemwege. Die Symptome reichen von Husten, rauer Hals, Heiserkeit und Asthma.

Wichtig ist, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Anweisung erhalten, dass auch bei langfristigen Kleinigkeiten ein Arzt aufgesucht werden sollte (zum Beispiel der Betriebsarzt), denn dieses Unwohlsein schadet selbstverständlich auch der Produktivität, aber auch die Lebensqualität des Menschen.

Der schöne neue Trend

Zwar berichte ich auf meinem Blog über das Internet und Germanistik, aber diese Themen sollten auch erwähnt werden. Die heutigen Arbeitsbedingungen sind in Deutschland im Vergleich vor 50 oder gar 100 Jahren ein Segen. Es ist schön zu sehen, dass die Industrie Wert darauf legt, dass es dem Personal gutgeht. Ebenfalls ist der Trend in weitere Gesundheitsprogramme und Initiativen sehr löblich — bis 2025 wird sich grundlegendes verändern. Hoffentlich ziehen andere Branchen oder auch kleinere Unternehmen nach.

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