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Über die IVG

Innovative Forschungsarbeit im Bereich der Sprach- und Literaturwissenschaften auf internationaler Ebene

Die IVG ist eine Vereinigung für Zusammenarbeit im Bereich der Germanistik. Sie arbeitet auf internationaler Ebene und an ihr partizipieren Einrichtungen der Bereiche Literatur- und Sprachwissenschaft aus dutzenden Ländern. Bis zum letzten Kongress der Vereinigung, welcher in Shanghai im Jahr 2015 stattgefunden hat, waren es 69 verschiedene.

Sprachlich umfasst der Begriff Germanistik die Afrikaans, Niederländisch, Friesisch, Deutsch und Jiddisch. Dies bestimmt auch zum großen Teil die geografische Ausbreitung der IVG.

Gründung, Sitz und Kongresse

Die IVG wurde in Florenz gegründet. Das geschah im Jahre 1951 und seitdem trägt die Organisation große Kongresse aus. Sie finden alle fünf Jahre statt. Diese Kongresse sowie die Forschungsarbeit, die im Vorfeld jeden Kongresses und daraufhin folgen, dienen dem konstruktivem internationalen Austausch in vielen Bereichen.

Der letzte Kongress fand 2015 in Shanghai statt, der Kongress davor in Warschau im Jahr 2010. 2020 folgt der Kongress in Palermo, Italien.

Netzwerke von Personen und Einrichtungen innerhalb der IVG

Die Förderung von internationalem Austausch und der Freundschaft zwischen verschiedenen Kulturen erreicht die IVG durch das Kreieren, Pflegen und Ausbreiten von Netzwerken. Sie schließen einzelne Personen wie auch Organisationen in den entsprechenden Fachbereichen mit ein.

Aus den Netzwerken erfolgen unterschiedliche, konkrete Unternehmungen. Zum Beispiel wird das Erlernen germanischer Sprachen und Literatur an verschiedenen Universitäten auf der ganzen Welt gefördert.

Ein innovatives Verständnis von Sprach- und Literaturwissenschaften

In erster Linie fungiert die IVG als eine Forschungsinstitution. Sie umfasst auf der einen Seite die Sprachwissenschaften und der andere Schwerpunkt ist Literatur. Beide Fachrichtungen werden jedoch in einem sehr breitem Kontext betrachtet. Sie werden verstanden als Widerspiegelung von vielen anderen wichtigen Themen mit globaler kultureller Bedeutung.

Der Austausch im Bereich der Sprachwissenschaft ist also auch als ein Austausch in vielen Bereichen anzusehen.

Es wird Erfahrung im Sinne der Ausbreitung von Innovationen zwischen den verschiedenen Ländern ausgetauscht.

Die Teilnahme der so genannten Entwicklungsländern an der IVG ist von entscheidender Bedeutung. Zhu Jianhua, ein berühmter chinesischer Germanist, betonte bei der Eröffnungsrede des letzten Kongresses folgendes: „Die Durchführung des Kongresses in Shanghai sowie die Arbeit der IVG dort, vor Ort, sind als Anerkennung der Politik, der Reformen und Offenheit zum Rest der Welt von China zu betrachten“.

Forschung Bücherregal

Neben Jianhua hielten mehrere, breit anerkannte Germanisten aus Deutschland und China, innerhalb des Kongresses jeweils einen Vortrag.

Die Integration der so genannten Entwicklungs- und Schwellenländern stellt den eigentlichen Beitrag der IVG zur nachhaltigen Weltentwicklung im Sinne des Friedens dar.

Die IVG zeigt weiterhin während ihrer letzten Kongresse, dass sie innerhalb der Kulturwissenschaften eine immer wichtigere Rolle spielen will. Das schafft die Vereinigung dadurch, dass sie fachliche Brücken zu anderen wissenschaftlichen Bereichen schlägt.

Ein Beispiel dafür ist das Einschließen der Sektion Kulinaristik im Ablauf des letzten Kongresses.

Unterstützung und Anerkennung durch andere Organisationen

Auf dem letzten Forum wurde auch die Unterstützung deutlich, welche die IVG auf offiziellem Niveau bekommt. Innerhalb der Eröffnungszeremonie sprachen die Repräsentanten von vielen anderen politischen und kulturellen Einrichtungen. Das waren unter anderem Redner der Alexander von Humboldt-Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, und des Goethe-Instituts.

Weitere offizielle Teilnehmer waren der Botschafter von China in Deutschland, der stellvertretende Generalkonsul von Deutschland in Shanghai, sowie die Generalkonsule von Deutschland, Österreich und Luxemburg in Shanghai.